FAQ zur digitalen Versicherungsverwaltung

Was sind InsurTechs?

InsurTechs sind junge Unternehmen (auch Start-ups genannt), die im Bereich der Versicherungsbranche Dienstleistungen anbieten. Das Neue an ihnen im Vergleich zu traditionellen Maklern und Versicherern ist, dass sie an technischen, durchweg digitalen Lösungen für den Versicherungsmarkt interessiert sind. Hier gibt es noch viel Potential in der Branche, weshalb sich in den letzten Jahren auch viele InsurTechs mit innovativen Ideen etabliert haben.

Wie seriös sind die angebotenen Dienstleistungen?

Die Anbieter der hier vorgestellten Apps sind zwar junge Unternehmen. Hinter ihnen stehen aber finanzstarke und erfahrene Investoren und Beraterteams aus der Branche. Auch haben alle hier präsentierten Anbieter Maklerlizenzen, also das Recht für Endkunden bei Versicherern Angebote einzuholen. Bei einer Maklerlizenz handelt es sich um eine Gewerbeerlaubnis, die bei der IHK eingeholt werden muss, wobei dafür zumindest in Deutschland kein Nachweis zur Befähigung erforderlich ist. Zusätzlich zu diesem eher kleinen Qualitätsmerkmal sind aber die Versicherer und die Investoren der hier vorgestellten Anbieter daran interessiert, einen guten Service anzubieten, da sie immer darauf abzielen, langfristig mit dir zusammenzuarbeiten.

Sind die angebotenen Dienstleister unabhängig?

Ja. Die Makler sind rechtlich verpflichtet, dich in deinem Sinne und nicht in dem von Versicherern oder ihrem eigenen Interesse zu beraten. Konkret heißt das, dass sie dir immer das beste Angebot bieten müssen und auch die Beratung auf deine Vorteile ausgerichtet sein muss. Weil die Provisionen, die die Anbieter von den Versicherern beim Abschluss einer Police erhalten, den Eindruck erwecken könnten, dass man nicht im Kundensinne agiert, legen einige der hier vorgestellten Anbieter ihre Provisionen offen. So kannst du immer einsehen, was die Anbieter eigentlich an dir verdienen. Wenn du dennoch Zweifel an der Unabhängigkeit hast, dann steht es dir natürlich auch offen, eine Zweit- oder Drittmeinung einzuholen.

Wieso sind die hier vorgestellten Apps kostenlos?

Das liegt daran, dass es im Versicherungsgewerbe üblich ist, dass die Provisionen für die Makler von den Versicherern bezahlt werden und nicht von dir als Endkunden. Dies ist aber nur der Fall, wenn es zu einem Vertragsabschluss kommt, oder die Anbahnung zu einem solchen stattgefunden hat.

Was ist ein Maklervertrag?

Ein Maklervertrag ist ein privatrechtlicher Vertrag, mit dem du dem Makler die Erlaubnis erteilst, gegenüber Versicherern für deine Interessen einzustehen. Das heißt, dass der Makler oder die Maklerin nur mit deiner Unterschrift die Möglichkeit bekommt, bei Versicherern in deinem Namen Angebote einzuholen, Verträge zu kündigen oder neue abzuschließen. Rein rechtlich verpflichtet der Maklervertrag, dass der Makler bei Abschluss einer Police entlohnt wird. In der Versicherungsbranche hat es sich so eingebürgert, dass diese Kosten stets der Versicherer übernimmt. Dies ist auch bei den hier vorgestellten Anbietern durchweg der Fall.

Sind meine Daten sicher?

Ja, aber. Die hier vorgestellten Anbieter von Apps zur Verwaltung von Versicherungen tun einiges für die Sicherheit deiner und ihrer eigenen Daten. So kannst du beispielsweise anrufen und dein Konto sperren lassen, falls dein Handy verloren gegangen ist. Aber Datendiebe sind wie alle Verbrecher häufig den Sicherheitssystemen einen Schritt voraus, sodass du immer wachsam sein solltest, was das Freigeben von Passwörtern anbelangt. Auch solltest du immer dein Handy auf dem neusten Stand halten. In der Regel gilt: Wenn dir etwas merkwürdig vorkommt, dann solltest du auf Nummer sicher gehen und dein Passwort ändern oder deinem Anbieter Bescheid geben.

Anbieter-Vergleich: Apps zur Versicherungsverwaltung